Cook,  Meat

Markbein vom Grill

Ein Rezept von Grillweltmeister Leo Gradl

Ein ausgezeichnetes Rezept! Das finden nicht nur wir, sondern auch die Jury des Austria Food Blog Awards 2017. Und deshalb hat sie das Rezept von Grillweltmeister Leo Gradl, welches wir beim Grillkurs „Beef Table Dance“ kennen und lieben gelernt haben, mit dem dritten Platz in der Kategorie „Food Travel“ ausgezeichnet.

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Warum nun das Markbein auf dem Grill landete

„Ich bin grundsätzlich ein Fan von regionalen Produkten, ich möchte die Landschaftspfleger unterstützen“, beschreibt Leo seine Philosophie. Er selbst verarbeitet auch gerne das ganze Tier, dahinter steckt eine geniale Idee: Der Grill-Profi möchte das Fleisch von Tieren nach seinen Vorstellungen. Die ideale Rasse gefüttert mit hochwertigem Futter, auch diese zwei Aspekte entscheiden über den Geschmack. Dafür muss er dem Landwirt dann aber auch das ganze Rind abnehmen und nicht nur die edelsten Teile. „Der Respekt vor dem Lebensmittel ist das Wichtigste“, sagt Leo. Und die Wertschätzung gegenüber dem Produkt ist eben nur dann gegeben, wenn man mit jedem Teil des Tieres umgehen kann – nicht nur mit dem Filet.
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„Der Respekt vor dem Lebensmittel ist das Wichtigste.“
Leo Gradl, Grillweltmeister  und Inhaber Leos Grillschule

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Markbein vom Grill

Gericht Hauptspeise
Küche Österreich
Grillzeit 15 Minuten
Portionen 4 Personen

Zutaten

  • 1/2 Markbein der Länge nach geschnitten,
  • 4 EL Schnittlauch
  • 1 EL Dijon Senf
  • 3 EL Parmesan gerieben

Anleitung

  1. Das Markbein mit dem Basisgewürz (Rezept dafür gibt's hier) bestreuen und mit Dijonsenf einstreichen.
  2. Auf den Senf den Schnittlauch und darüber den Parmesan verteilen.

  3. Das Markbein für zirka 15 Minuten über direkter Hitze bei ca. 230 °C grillen.

  4. Wenn der Parmesan knusprig wird, das Markbein in die indirekte Zone des Grills schieben.

Tipps & Tricks

Leos Tipp für eine "leichtere Variante" der Fülle:
Das Mark aus dem Knochen kratzen und klein würfeln. Geröstete Zwiebeln, Senf, Schnittlauch, Parmesan und Weißbrot unter das Mark heben. Die Fülle in den Markknochen füllen und grillen wie oben beschrieben.

Optimal ist ein ganzer Markknochen mit Gelenk, das Mark kann nicht ausrinnen, es besteht also keine Fettbrandgefahr und die Optik ist ein Hingucker, so Leo. Zudem kann das Mark auf einem Brot zusammen mit einer gegrillten Scheibe Fleisch drapiert werden.

Weitere Rezepte findest du auf der Homepage. Den ganzen Beitrag über Leo Gradl gibt’s unter diesem Link.

Bei allen Fotos liegt das Urheberrecht bei Daniel Traunfellner Photography.

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