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And the winner is … Viktoria Stranzinger!

Vicky Stranzinger ist „Kochgigant 2018“

Durch fünf Folgen hat sich Profiköchin Viktoria Stranzinger durchgekocht, jetzt stand sie gemeinsam mit vier weiteren Kochkünstlern im Finale der „Kochgiganten“ auf Puls 4. „Ich kann es noch immer nicht fassen“, resümiert die Oberösterreicherin nach ihrem Sieg, „dass ich die Show gewonnen habe.“ Doch wer ist Vicky wirklich? Wir trafen sie vor dem großen Show-down.

Tirol is calling

Vicky kocht seit mehr als 15 Jahren. Seit vielen Jahren in leitender Position, durch viele Fortbildungen hat sie sich weiterentwickelt. Natürlich hätten wir die Oberösterreicherin im Interview über alles ausfragen können, was sie kann und was nicht – wird aber wahrscheinlich irgendwann langweilig. Daher ist es einfacher mit ihr zu kochen. Sie und ihren Kochstil kennenzulernen sowie ihre Philosophie ganz unbeschwert zu erfragen. So geschehen in Ellmau auf der Rübezahl-Alm – und ja ein Klischee, auf einer Promialm in den Bergen zu kochen, aber einfach wunderschön da oben. Und Vicky hat’s gefallen.

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Eine Show ist eine Show

Ja eh. Und die hat Vicky gewonnen. Souverän hat sie sich durch alle Folgen gekocht, immer mit ihrer Überzeugung „es muss regional, nachhaltig und frisch sein“ im Hinterkopf. Auch bei ihren zwei Gängen auf der Alm hat sie diese Philosophie durchgezogen:  Räucherforellen-Mousse mit Schafskäse sowie Schweinebauch mit grünem Spargel und Tomaten-Cashewnuss-Chutney kamen auf den Tisch. Ihr Stil: in der Show klassisch, außerhalb eine modern interpretierte Küche mit regionalem Einfluss. Serviert wurden die Teller einer sechsköpfigen Runde – darunter die Wirtsleute der Rübezahl-Alm und Kaffeeexperte Markus Egger (Esprimo). „Ich freue mich schon auf das nächste Mal Kochen in Tirol“, schmunzelt die „Kochgigantin 2018“ (ja wir gendern an dieser Stelle).

„Vor der Kamera war ich sehr nervös. Daher habe ich mich an die klassische Küche gehalten.“
Vicky Stranzinger, „Kochgigant 2018“

Doch nicht nur die Kochgigantinnen standen in der Küche, auch die Wirtsleute selbst und Chefköchin Petra schauten den beiden über die Schultern. „Ich habe mich gleich total daheim gefühlt“, freut sich die Oberösterreicherin und spätere Gewinnerin, „Auch wenn meine direkte ‚Konkurrentin‘ nebenan war. Und ich war auch überrascht, wie viel Können und Wissen Xandi als Nichtprofiköchin mitbrachte.“ Ich fühle mich geschmeichelt. Und Vicky? Die schritt super vorbereitet ins Finale – und schnitt, kochte und siegte.

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Die Ruhe weg

Durch die Themen Feuer, Erde, Luft und Wasser kochte sich Vicky und sicherte sich das Ticket für das Finale der TV-Kochshow des Privatsenders Puls 4. Für Team Kumptner schwang sie weiterhin den Kochlöffel um den Titel „Kochgigant 2018“ – angemerkt mit einer Ruhe, die beinahe unfassbar ist. Dann war es soweit: in drei Runden kämpften die Köche in der finalen Show um den Titel. Vicky ging als routinierte Profiköchin ins Rennen. „Ich denke, dass ich auch durch diese Routine die Nerven behalten konnte“, ist sie sich nach dem Finale sicher, „Fehler hätten aber allen passieren können.“

Auch in der letzten Folge mussten die Gerichte auf den mittlerweile altbewährten Mini-Tellern angerichtet werden, die Coaches Didi Maier (rot) und Alexander Kumptner (blau) durften aber nicht mehr aktiv helfen. Die Jury bestehend aus Martina Hohenlohe (Gault&Millau) und Wolfgang Rosam (Falstaff) erwarteten in der sechsten Sendung Kreationen, die ihre Gaumen wahre Luftsprünge machen ließen. In der ersten Challenge standen klassische, französische Saucen auf dem Programm.

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Sieg für die Oberösterreicherin

Bei der ersten Aufgabe, spontan ein Gericht mit einem butterreichen Saucen-Klassiker zuzubereiten, lief für die 34-Jährige alles nach Plan. „Ich habe mich dabei generell für ein klassisches Gericht entschieden“, erzählt sie danach. Spargel und Sauce Hollandaise kamen auf den Mini-Teller, das Gericht katapultierte Viktoria souverän in die nächste Runde. Eine weitere Challenge folgte, ein Gericht von Toni Mörwald sollte möglichst treffend nachgekocht werden.

Die Oberösterreicherin meisterte diese Aufgabe mit Bravour und stand somit mit Nicolas Baumann, ebenso Team blau, im Finale. In 90 Minuten musste ein Drei-Gänge-Menü gekocht werden. Viktoria überzeugte mit ihren Gerichten und holte sich den Titel „Kochgigant 2018“. „Ich zog einfach meinen Plan durch“, freute sie sich nach der Verkündung. Und wir freuen uns auf ein nächstes gemeinsames Kochen mit der Oberösterreicherin – vielleicht ja schon in der „Cook up Kitchen“!

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Zur eingangs gestellten Frage

Wer ist Vicky wirklich? Sicher nicht nur die Person im TV – sie ist viel mehr. Eine fantastische Köchin, eine faire Chefin und eine einfach nur ehrliche Oberösterreicherin. Da verwundert es auch nicht, dass sie bei all der Begabung den Schritt in die Selbstständigkeit wagt: die 34-Jährige plant derzeit die Verwirklichung ihres großen Traums, eine eigene Kochschule im Innviertel zu eröffnen. „Cook up Kitchen“ heißt ihr Projekt, mit dem sie künftig kulinarisch für Furore sorgen möchte.

„Ich mag schwarzen Humor, Ironie, regionale Produkte, ehrliche Menschen und Wohltätigkeit. Ich traue mich auch zu sagen, dass ich nicht allzu schlecht koche – im Wichtigmachen bin ich aber auf jeden Fall besser.“

Zudem ist Viktoria sozial engagiert, unter anderem agiert sie als Vorstandsmitglied beim Verband der Köche und ist für die Sektionen Gesundheit sowie Jugend verantwortlich. Daher sind auch bei ihrem eigenen Projekt Charity-Veranstaltungen für benachteiligte Menschen geplant. Partner werden hierfür derzeit gesucht.

www.cookupkitchen.at
www.viktoria-stranzinger.at

Alle Fotos (bis auf das Titelbild) sind von Daniel Traunfellner Photography.

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